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Magnotin spezial - das runde Ernährungskonzept für gesunde und widerstandsfähige Hufe
Magnotin spezial - Biotinpellets mit Zink und essentiellen Aminosäuren
Magnotin spezial - bei spröden Hufen aufgrund
eines Biotinmangels
Magnotin spezial - bei laktierenden Stuten aufgrund
erhöhten Biotinbedarfes
Magnotin spezial - bei starkem Substanzabbau
während einer Krankheit
Magnotin spezial - bei Pferden, die häufig
umbeschlagen werden
Magnotin spezial - während des Antrainierens im Frühjahr
Biotin, mitunter auch als Vitamin H bezeichnet, gilt als das Wundermittel
für schlechte Hufe. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn
es gibt Problemhufe, deren Ursache keineswegs in einem Biotinmangel
begründet sind.
Sehr häufig kommt der spröde Huf vor, dessen Wände schnell
ausbrechen, sodass teilweise die Nägel des Eisens nicht mehr
halten. Dieser Huf ist insgesamt hart und zeigt im Bereich der Eckstreben
mangelnde Elastizität. Diesen Pferden kann natürlich, um
das Wachstum des Hufes zu verstärken, Biotin gegeben werden.
Aber die alleinige Gabe von Biotin wird nichts nützen, denn die
Ursache solcher Hufe ist die Trockenheit.
Diese Hufe finden sich häufig in den hervorragend gepflegten
Stallungen, in denen man zwar die Pferde sieht, aber nicht riecht,
so sauber und trocken stehen sie in ihrer stets bestens gepflegten
und frischen Einstreu. Bitte nicht missverstehen: das ist kein Aufruf
die Boxen verdrecken zu lassen und damit die Lungen der
Pferde zu schädigen, dies ist lediglich ein Hinweis, die Hufe zu
baden oder mit Wasser und Wurzelbürste zu behandeln. In diesen
Boxen sind die Hufe nämlich natürlicherweise so sauber,
dass Wasser und Wurzelbürste (die dem dreckigen Huf automatisch
zugeteilt werden) sich von der Hygiene her eigentlich erübrigen.
Aber eben nicht von der für die Hufelastizität her notwendigen
Befeuchtung.
Ein weiterer Problempunkt ist hier auch die Verwendung von Huffett,
das eventuell wegen hoher Wachsanteile den Huf versiegelt
und dadurch die von außen nötigte Befeuchtung verhindert. Die
Apotheke hält reines Lorbeeröl in Vorrat, das mit Sicherheit keine
Wachse enthält.
Wann ist die Gabe von Biotin sinnvoll?
Im Prinzip immer dann, wenn ein Huf vermehrt wachsen soll
und natürlich ganz besonders, wenn wegen eines Biotinmangels
die Hufqualität leidet.
Wie kommt es zu einem Biotinmangel?
Immer dann, wenn sich Angebot und Nachfrage nicht das
Gleichgewicht halten. Biotin wird im Organismus nicht nur dazu
benötigt, um Haut, Haare und Huf wachsen zu lassen und gesund
zu erhalten, sondern es wird auch noch für eine ganze
Reihe von Stoffwechselabläufen benötigt, die mit den Hufen
nichts zu tun haben. Alle sind noch gar nicht bekannt, aber
die bekannten erklären schon, wieso Biotinmangel häufig vorkommt.
Biotin wird verbraucht im Eiweißstoffwechsel (sowohl
beim Abbau einiger Aminosäuren, wie auch bei der Proteinsynthese
körpereigenen Eiweißes aus den mit der Nahrung
aufgenommenen Eiweißbausteinen).
Alle Tiere, die einen angespannten Eiweißstoffwechsel haben,
das sind laktierende Stuten beispielsweise, aber auch Pferde, die
aus Krankheitsgründen stark Substanz verlieren (also Muskulatur
einschmelzen), oder umgekehrt gerade wieder kräftig aufmuskeln,
weil das Training im Frühjahr intensiviert wird, haben
einen vermehrten Biotinbedarf. Und weil in den natürlichen
Futtermitteln der Pferde (Getreide) nicht viel Biotin enthalten
ist, kann es in diesen Zeiten zu Mangelzuständen kommen.
Biotin wird zudem auch im Energiestoffwechsel verbraucht,
sowohl im Fettstoffwechsel wie auch im Kohlenhydratstoffwechsel,
wo es maßgeblich mit daran beteiligt ist, den Blutzuckerspiegel
aufrechtzuerhalten. Wir wollen Sie hier nicht mit
biochemischen Reaktionen langweilen, wir wollen im Prinzip
nur eines klarstellen: der Körper ist immer nur am Überleben
interessiert, d. h. wenn in unserem Fall des Biotins das
Angebot knapp ist, dann werden primär die für die Erhaltung
der für ein Überleben notwendigen Stoffwechselabläufe ihr
Biotin erhalten und für die Hufe bleibt eben nur der Rest, der
möglicherweise nicht ausreicht.
Pferde, die einen intensiven Energiestoffwechsel haben, das
sind naturgemäß alle die vermehrt arbeiten, können aus diesen
Gründen einen Biotinmangel haben, sofern sie nicht zusätzlich
Biotin über die Nahrung angeboten bekommen.
Warum enthält Magnotin spezial neben Biotin
auch noch Zink und Aminosäuren?
Neben einem Biotinmangel ist auch Zinkmangel eine häufige
Ursache für schlechte Hufe. Die in IWEST Magnotin spezial enthaltenen
Zinkmengen sind so dosiert, dass sie im Falle eines Zinkmangels
diesen ausgleichen, aber gleichzeitig auf keinen Fall
eine Überversorgung mit Zink bewirken. Ebenso sind einige
Aminosäuren, die zur Hornbildung notwendig sind, eventuell
bei Sportpferden zu knapp, bzw. werden eben wie das Biotin
auch, vermehrt zu lebenssichernden Stoffwechselreaktionen
verbraucht. Der Huf besteht ja nicht aus Biotin, sondern aus
Horn.
Biotin kann nur dann ein vermehrtes Hufwachstum bewirken,
wenn alle Stoffe, aus denen das Hufhorn gebildet wird, auch im
Körper als Baustoffe vorhanden sind.
Wenn der Huf nicht nur verlangsamtes Wachstum zeigt, sondern
massive Defizite aufweist wie derart bröckelndes Horn, dass kein
Eisen mehr hält, durchgehende Hornspalten, brüchigen Hornzerfall
an den Nagellöchern etc., dann ist sehr häufig die normale Gabe
von Biotin auch mit Anreicherung von für die Hornbildung nötigen
Spurenelementen und essenziellen Aminosäuren nicht ausreichend,
um die bestehenden Probleme schnell und umfassend
beheben zu können. Hier sind einfach erhöhte Mengen an z. B.
schwefelhaltigen Aminosäuren und anderen für die Hornbildung
essenziellen Nährstoffen nötig. Zu diesem Zweck wurde IWEST
Magnotin Spezial entwickelt. Die Tagesdosis ist deutlich höher
als in IWEST Magnotin, um auch weitergehende Nährstoffdefizite
ausgleichen zu können.
Zusammensetzung von Magnotin spezial
Hafer geschrotet, Pfefferminze, Weizenkeime, Lecithin, Bananenflocken
Inhaltsstoffe von Magnotin spezial
Rohprotein 17,1%,
Rohfett 9,4%,
Rohfaser 4,8%,
Rohasche 17,3%,
Natrium 0,16%,
HCL-unlösliche Asche 2,5%
Zusatzstoffe von Magnotin spezial je kg
Vitamin A als E 672 Vit-A-Präparat 30.000I.E.,
Vitamin D als E 671 Vitamin D3 3.000I.E.,
Vitamin E als Vitamin-E-Präparat 2.000mg,
Vitamin C als Vitamin-C-Präparat 31.300mg,
Vitamin B1 als Thiaminhydrochlorid-
Reinsubstanz 1.000mg,
Vitamin B2 als Riboflavin-Präparat 800mg,
Vitamin B6 als Pyridoxolhydrochlorid-
Reinsubstanz 600mg,
Vitamin B12 als Vitamin-B12-
Präparat 280mcg,
Nikotinsäureamid als Nikotinsäureamid-
Reinsubstanz 2.000mg,
Pantothensäure als Calcium-
DL-pantothenat-Reinsubstanz 1.100mg,
Folsäure als Folsäurepräparat 150mg,
Biotin als Biotin-Präparat 400.000mcg,
Zink als E 6 Zinksulfat, Monohydrat 3.500mg,
Zink als E 6 Zinkcarbonat 2.600mg,
Zink als E 6 Aminosäure-
Zinkchelat, Hydrat 2.000mg,
Mangan als E5 Mangan-ll-sulfat,
Monohydrat 2.560mg,
Kupfer als E4 Aminosäuren-
Kupferchelat, Hydrat 400mg,
Kupfer als E4 Kupfer-ll-sulfat
Pentahydrat 750mg,
DL-Methionin als 3.1.1 DLMethionin,
technisch rein 89.000mg,
L-Lysin als 3.2.3 L-Lysin-
Monohydrochlorid, technisch rein 20.000mg
Kolloidales Siliciumdioxid als E 551b 90.000 mg
Fütterungsempfehlung
30 - 50 g täglich bei 550 - 600 kg Körpergewicht
Darreichungsform
Pellets
Verpackungsgrößen: 1,5 kg/Dose; 3 kg/Eimer; 6 kg/Eimer; 12 kg/Eimer
Bei HippoSport versandkostenfrei innerhalb Deutschlands
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