|
Magnocell - Schutz und Unterstützung der Leber
Magnocell - mit Mariendistelsamen, Süßholzwurzel, Löwenzahnwurzel und Aminosäuren
Magoncell - therapieunterstützend bei chronischer Lebererkrankung
Magnocell - therapieunterstützend bei akuter Vergiftung
Magnocell - kurweise bei älteren Pferden zur Regeneration der Leber
Magnocell - unterstützend zu Beginn der Weidezeit, wenn sehr viel Eiweiß aufgenommen wird
Magnocell - kurweise vorbeugend
Der Leberschutz
Die Leber ist das zentrale Organ für die Regulation des gesamten
Stoffwechsels und zugleich auch die wichtigste Entgiftungszentrale
des Körpers. U. a. ist sie zuständig für den Fettstoffwechsel,
Speicherort für die Energiereserven (das Glykogen,
also die Speicherform der Kohlenhydrate) und dafür, dass Toxine,
die aus Umwelt und Nahrung aufgenommen werden sowie
solche, die beim Verdauungsprozess entstehen, ohne Schaden
für den Organismus abgebaut werden.
Wenn die Leber überlastet ist oder gar geschädigt,
sind Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit
beeinträchtigt.
Die in Mariendistelsamen enthaltenen Flavonlignane (Silbinin,
Silymarin) schützen die Leberzelle in der Form, dass Zellgifte
nicht mehr in die Zelle gelangen können. Zudem fördert Mariendistelsamen
durch Erhöhung der Proteinsynthese die Regeneration
der Leber.
IWEST Magnocell enthält Mariendistelsamen und zudem essenzielle
Aminosäuren und damit die für Ausheilung und Neubildung von
Leberzellen wichtigen Bausteine der Proteinsynthese.
IWEST Magnocell eignet sich zum rein vorsorglichen kurmäßigen
Einsatz, aber insbesondere zur ernährungsbedingten Unterstützung
der Leber.
Die Belastungen der Leber sind vielfältig
Der Eiweißstoffwechsel ist oft der Bereich, in dem es zu einer
fortdauernden übermäßigen Beanspruchung der Leber kommt.
Mit der Nahrung aufgenommenes Eiweiß wird in seine Einzelbestandteile,
die Aminosäuren aufgespalten. Aus diesen Aminosäuren
wird körpereigenes Eiweiß synthetisiert. Nicht benötigte
aufgenommene Aminosäuren werden abgebaut, indem die
randständige Aminogruppe abgespalten wird. Da diese Aminogruppe
nach Abspaltung instabil ist, wird Wasserstoff angelagert,
es entsteht dabei Ammoniak.
Ammoniak ist ein relativ starkes Zellgift und wird durch Anlagerung
eines weiteren Wasserstoffatoms im Organismus entgiftet
und dabei zu Harnstoff umgewandelt. Dieses Endprodukt des
Eiweißstoffwechsels wird dann über die Niere ausgeschieden.
Eiweißüberschuss in der Fütterung kostet also Energie, Wasser
und Elektrolyte:
Energie für den Eiweißabbau; die Abspaltung der Aminogruppe
und insbesondere für die Anlagerung von Wasserstoffatomen.
Dies ist ein sehr energieaufwendiger Prozess, so dass damit
erklärt werden kann, weshalb Pferde, die mehr als 2 g verdauliches
Rohprotein pro kg Körpergewicht und Tag erhalten, trotz
erheblicher Futtermengen eher dünn sind als dick.
Wasser, da das Endprodukt Harnstoff über die Niere ausgeschieden
werden muss, was dem Körper Wasser entzieht.
Elektrolyte, denn mit dem Harn werden notgedrungen auch
Elektrolyte ausgeschieden (z. B. Kalium, Natrium, Chlor, Magnesium),
weil das Ionengleichgewicht konstant gehalten werden
muss, so dass es bei Eiweißüberversorgung neben dem Wasserverlust
auch zu einem Elektrolytverlust kommt.
Sie erkennen eine Überlastung des Eiweißstoffwechsels (und
somit der Leber) u. a. an folgenden Symptomen:
Angelaufene Hinterbeine, Huflederhautentzündungen
und Hufrehe sind Ausdruck für die Vergiftung mit dem
Zellgift Ammoniak bzw. mit den bei Eiweißfäulnis im
Darm entstandenen Toxinen.
Nervigkeit, Unkonzentriertheit, Schreckhaftigkeit können
daraus resultieren, dass Ammoniak (wegen Überforderung
der Leber) das zentrale Nervensystem beeinträchtigt.
Schnelle Ermüdung, mangelnde Leistungsbereitschaft,
u. U. sogar Gewichtsabnahme: Der Körper hat in
diesem Fall zwar die Entgiftungsaufgabe bewältigt, allerdings
beim Eiweißabbau zu viel Energie verbraucht.
Erhöhte Urinausscheidung, vermehrtes Schwitzen,
Rückenprobleme sind weitere Anzeichen dafür, dass
die Leber überlastet ist. Ist dies über längere Zeit der
Fall, so wird eine Blutuntersuchung schlechte Leberwerte
ergeben.
Schleichende oder akute Vergiftungen aus Nahrung und Umwelt
belasten auf andere Art die Leber.
Hier seien nur einige Beispiele genannt:
Giftpflanzen stellen nicht nur auf der Weide eine Gefahr dar,
manche behalten ihre Giftigkeit auch im Heu, allen voran die
Herbstzeitlose und die Pflanzen der Gattung Senecio (Jakobskreuzkraut,
Wasserkreuzkraut usw.).
Selbst wenn nicht so viel Giftstoff auf einmal aufgenommen
wird, dass es zu einer akuten Erkrankung kommt, addieren sich
doch die toxischen Belastungen der Leber.
Eine ständige Bedrohung stellen Mykotoxine dar, die sich als
Stoffwechselprodukt der Schimmelpilze bilden - auch wenn mit
größter Sorgfalt auf die Qualität von Einstreu, Raufutter und
Kraftfutter geachtet wird, ist eine gewisse Belastung nicht wirklich
auszuschließen.
Weiterhin zu nennen sind die Endotoxine (Lipopolysaccharide),
die Bestandteil der Zellwand gramnegativer Keime sind. Diese
gramnegativen Keime gibt es auf Futtermitteln und natürlich
auch im Dickdarm.
Sterben die Bakterien, so werden diese Toxine frei und die Gifte
werden vom Organismus aufgenommen. Insofern ist jede
größere Schädigung der Dickdarmflora problematisch und
eventuell lebensbedrohlich.
Die Überprüfung der Rationsgestaltung und der Zuträglichkeit
und hygienischen Qualität der Futtermittel ist bei der Suche
nach Ursachen für Lebererkrankungen unerlässlich, soll grundsätzlich
aber im Vorfeld bereits dazu beitragen, eine Überlastung
der Leber zu vermeiden.
Die zentrale Entgiftungsstelle des Organismus ist die Leber. Leberschäden
kommen bei Pferden relativ häufig vor. Doch die
Leber ist regenerationsfähig: Unter verbesserten Bedingungen
können neue, gesunde Zellen gebildet werden, so dass das Organ
seine Aufgaben wieder optimal wahrnehmen kann.
IWEST Magnocell bietet Schutz und optimale Unterstützung bei der Regeneration der Leber.
Zusammensetzung von Magnocell
20% Mariendistelsamen, 17,2% Maltodextrine, 5,0% Süßholzwurzel, 5, % Löwenzahnwurzel
Inhaltsstoffe von Magnocell
Rohprotein 10,1%, Rohfett 4,8%, Rohfaser 6,3%, Rohasche 2,0%, Calcium 0,27%, Phosphor 0,15%, Methionin 1,9%, Lysin 1,9%
Zusatzstoffe von Magnocell je kg
Sorbit 471.700mg, DL-Methionin 18.900mg, L-Lysin 18.800mg
Fütterungsempfehlung
100 - 200 g pro Tag bei 550 - 600 kg Körpergewicht
Darreichungsform
Pulver
Verpackungsgröße: 4kg/Eimer; 8 kg/Eimer
Bei HippoSport versandkostenfrei innerhalb Deutschlands
|