Zucht & Haltung

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Zucht & Haltung

Hier finden Sie Ergänzungsfutter zur Unterstützung der Fruchtbarkeit für Stuten, die Probleme mit dem Zyklus oder eine stille Rosse haben. Auch bei Stuten die früh im Jahr bedeckt werden sollen oder in einer sehr frühen Phase der Trächtigkeit resorbiert haben, kann die Zufütterung den Zuchterfolg unterstützen. Diese Supplemente sollten mindestens einen Zyklus vor bis drei Wochen nach dem gewünschten Bedeckungstermin gefüttert werden. Wichtige Nährstoffe für die Fruchtbarkeit sind unter Anderem Vitamin A (kann auch in seiner Vorstufe Beta-Karotin enthalten sein) und Mangan. Gerade der Gehalt an Beta-Karotin nimmt im Heu mit zunehmender Lagerzeit ab und ist ab Mitte des Winters nicht mehr ausreichend!
Die ersten acht Monate der Trächtigkeit stellen außer einer guten Grundversorgung keine speziellen Anforderungen. Etwa im neunten Monat steigt der Bedarf an Nährstoffen für die Mineralisierung der Knochen des Fohlens an. Bekommt die Stute kein spezielles Zuchtstutenfutter oder nicht genug (etwa weil sie schon gut im Futter steht und nicht zu viel Kraftfutter habe soll), sollte ein Zuchtmineralfutter zugefüttert werden. Hier ist das Calcium:Phosphor:Magnesium-Verhältnis besonders ausgewogen und die Mengen auf den Mehrbedarf abgestimmt. Auch Spurenelemente wie Kupfer und Mangan sind für die zusätzliche Versorgung des Fohlens eingerechnet. Diese sind zum Beispiel für die Bildung fester Sehnen und Bänder wichtig. Eine durchdachte Fütterung während der Trächtigkeit und Aufzucht kann das Risiko für Gelenkschäden (OC, OCD, Chips) senken. Daher sind Zuchtmineralfutter auch für Fohlen, Jährlinge und Zweijährige während der Aufzucht geeignet.
Gleich nach der Geburt erhält das Fohlen seine wichtigste Mahlzeit: die erste Milch, die sogenannte Biestmilch oder das Colostrum, enthält einen hohen Anteil an Antikörpern, die dem Fohlen als Immunschutz für die ersten Lebenswochen dienen, so lange bis sich das eigene Immunsystem ausbildet. Das Fohlen kann diese Antikörper aber nur in den ersten zwölf Lebensstunden durch den Darm aufnehmen. Es ist äußerst wichtig, dass es diesen Schutz erhält, da die eigenen Abwehrmechanismen noch nicht ausreichend sind. Lässt die Stute das Fohlen nicht trinken, ist das Colostrum schon vorher abgegangen oder stirbt die Stute gar während der Geburt, muss das Fohlen so schnell wie möglich Ersatz bekommen.
Danach erhält es normalen Milchaustauscher für Fohlen. Stutenmilch und Milchpulver für Fohlen unterscheidet sich im Fett- und Zuckergehalt deutlich von Kuhmilch, die nicht geeignet ist zur Aufzucht von Fohlen!

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