Repellent

Repellents sind chemische Substanzen, die helfen, Insekten von Mensch und Tier fernzuhalten. Die abschreckenden aber für Insekten nicht tödlichen Wirkstoffe nehmen die Mücken, Fliegen und Co. meist über den Geruchssinn wahr.

Für Pferde und Reiter werden am häufigsten Sprays oder Gele verwendet. Für den Mensch gibt es zusätzlich auch Armbänder, die die lästigen Plagegeister fern halten sollen.

Neben natürlichen Repellents aus ätherischen Ölen gibt es auch künstlich hergestellte Abwehrmittel wie DEET, Icaridin oder EBAAP.

  • DEET (auch bekannt als Diethyl-m-toluamid) zählt zu den wissenschaftlich gut untersuchten un dzuverlässigen Wirkstoffen. Die gute insektenabweisende Wikung steht der nicht unüblichen Nebenwirkung von Hautreaktionen, die unerwünscht sind, entgegen.
  • Icaridin (auch bekannt als Saltidin, Picardidn, Bayrepel) punktet mit einer langen Wirkdauer von bis zu 8 Stunden. Im Gegensatz zu DEET gilt Icaridin als besser verträglich und ist nahezu geruchlos.
  • EBAAP ( auch bekannt als Ethylbutylacetyl­aminopropionat, IR3535) bildet wie die beiden erstgenannten Repellentien einen Duftmantel, der Insekten abschrecken soll. Die Wirkdauer wird leicht unter der von DEET und Icaridin eingeordnet.
  • Citiridiol zählt zu der Gruppe der natürlichen Insektenabwehrmittel. Es wird aus einem Extrakt des Zitroneneukalyptus hergestellt und ist auf grund des Inhaltsstoffes p-Menthan-3,8-diol auch als PMD bekannt.
  • Das natürliche ätherische Öl Citronellol besitztz auch Eigenschaften, die Mücken, Bremsen, Fliegen, Zecken und Co abweist. Je nach Art des Insekts kann die Wirkdauer variieren. Im Schnitt kann man von einer Wirkung bis zu 5 Stunden sprechen.

Es gibt auch Repellents, die Insekten nicht nur abweisen, sondern auch abtöten können. Zu dieser Gruppe zählt unter anderem Permethrin. Durch die insketizide (insektenötende) und akarizide (milbentötende) Wirkung, kann der Stoff auch gegen Schädlinge und Parasiten wie Läuse, Flöhe oder Zecken angewandt werden. Es gilt zu bedenken, dass Permethrin giftig für Fische. In hoher Dosis ist auch für Katzen vermehrt Vorsicht geboten.

Eine Zusammenfassung der Wirkstoffe, die in den gängigen Fliegenabwehrmittel enthalten sind, gibt es in unserem Blogbeitrag „Schwirr ab! – So hält man sich die lästigen Plagegeister vom Leib“.