Spurenelemente

Spurenelemente zählen wie auch die Mengenelemente zu den Mineralstoffen. Sie sind Bestandteil der Nahrung und werden vom Körper nur in sehr geringen Mengen, deshalb „Spuren“, benötigt.

Hierzu zählen zum Beispiel Eisen, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Selen und Zink.

Der Gehalt an Spurenelementen im Futter wird in Milligramm (mg) oder Microgramm (mcg) angegeben. Je nach Futtermittel sind die Gehalte an den einzelnen Spurenelementen oft sehr unterschiedlich. Aber auch das gleiche Futtermittel kann bei unterschiedlicher Herkunft unterschiedliche Gehalte aufweisen. Dies kann mit den Bodenverhältnissen auf denen das Futtermittel gewachsen ist oder auch mit klimatischen Faktoren zusammenhängen. So enthalten Futtermittel, die in Meeresnähe angebaut werden oft mehr Jod als das gleiche Futtermittel, das im Landesinneren angebaut wurde.

Spurenelemente haben trotz ihres geringen Vorkommens wichtige Aufgaben im Organismus des Pferdes, zum Beispiel sind sie als Cofaktoren an der Wirkung von Enzymen beteiligt oder sind Bestandteil von Hormonen, die den Stoffwechsel steuern. Die Versorgung mit Spurenelementen kann zum Teil über ein Blutbild geprüft werden. In manchen Fällen ist ein Mangel auch äußerlich sichtbar, zum Beispiel als so genannte Kupferbrille (weiße Haare und helle Hautflecken rund um die Augen bei Kupfermangel).

Um die Versorgung mit Spurenelementen zu verbessern kann ein mineralisiertes Kraftfutter in ausreichender Menge oder ein Mineralfutter zugefüttert werden. Diese Futtermittel decken bei korrekter Fütterung den Tagesbedarf an Mineralien und Spurenelementen. Besteht bereits ein Mangel, muss in der Regel das jeweilige Spurenelement noch separat zugegeben werden.