{"id":1902,"date":"2021-09-16T15:42:38","date_gmt":"2021-09-16T13:42:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.hipposport.eu\/hippowiki\/?page_id=1902"},"modified":"2021-09-16T15:42:51","modified_gmt":"2021-09-16T13:42:51","slug":"infektioese-darmerkrankungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/infektioese-darmerkrankungen\/","title":{"rendered":"4.7. Infekti\u00f6se Darmerkrankungen"},"content":{"rendered":"<p>Die Aufnahme von Infektionserregern, meist Bakterien, \u00fcber das Futter ist beim Pferd selten, aber m\u00f6glich. Das Futter dient hierbei nur als Vektor. Tr\u00e4ger der Infektionserreger sind meist Gr\u00fcn- und Raufutter. Die Kontamination geschieht meist \u00fcber Nager, Exkremente anderer erkrankter Tiere oder Erdbeimengungen im Futter. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MEYER und COENEN 2014<\/a>)<\/p>\n<p>Infektionserreger, welche Durchfall ausl\u00f6sen, sind meist von den Gattungen <em>Salmonella<\/em> oder <em>Clostridium<\/em> und deren Enterotoxine. Aber auch Erreger der Gattungen <em>Klebsiella<\/em> und <em>Campylobacter<\/em>, sowie der Keim <em>Rhodococcus equi<\/em> k\u00f6nnen selten zu Darmerkrankungen f\u00fchren. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KL\u00d6TZER 2013<\/a>)<\/p>\n<h3>4.7.1. Salmonellen<\/h3>\n<h4>Definition<\/h4>\n<p>Die Zoonoseerreger Salmonellen sind st\u00e4bchenf\u00f6rmige, gram-negative, fakultativ anaerobe Bakterien (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>). Die Gattung <em>Salmonella<\/em> besteht aus zwei Arten, <em>S. bongori<\/em> und <em>S. enterica<\/em>. Letztere besitzt 6 Unterarten. Es sind mehr als 2600 Serovaren bekannt. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>)<\/p>\n<p>Das beim Pferd am h\u00e4ufigsten auftretende Serovar ist <em>S. Typhimurium<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>). Weiter treten auch <em>S. Anatum, S. Newport, S. Krefeld, S. Agona<\/em> und <em>S. Enteritidis<\/em> beim Pferd auf (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>).<\/p>\n<h4>Entstehung und Ursachen<\/h4>\n<p>Salmonellen werden in der Regel \u00fcber latent infizierte Salmonellentr\u00e4ger, welche auch andere Tierarten oder der Mensch sein k\u00f6nnen, oder kontaminiertes Futter und Wasser \u00fcbertragen (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>). Die Kontamination von Futtermitteln mit Salmonellen geschieht meist durch den Kontakt des Futters mit Exkrementen ausscheidender Tiere. So k\u00f6nnen beispielsweise Weidegras oder auch Getreide verunreinigt sein. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MEYER und COENEN 2014<\/a>)<\/p>\n<p>Als beg\u00fcnstigender Faktor f\u00fcr den Ausbruch einer Salmonellose wird vor allem Stress genannt (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016; RATHGEBER 2016<\/a>).\u00a0 Aber auch starker Wurmbefall, eine Entwurmung, Futterumstellungen, sowie eine Antibiotikagabe, aber auch eine gastrointestinale Vorerkrankung\u00a0 k\u00f6nnen pr\u00e4destinierend wirken (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>). Laut <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. (2016)<\/a> haben Pferde mit einer St\u00f6rung der Normalflora des Darms und\/oder einem schwachen Immunstatus ein erh\u00f6htes Risiko an einer Salmonellose zu erkranken. Anf\u00e4llig sind besonders junge und geschw\u00e4chte Tiere (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>).<\/p>\n<p>Salmonellen siedeln sich meist im Magen-Darm-Trakt an, k\u00f6nnen in seltenen F\u00e4llen aber auch weitere Organe, wie Leber, Niere, Milz und Lunge befallen (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>).<\/p>\n<h4>Symptome<\/h4>\n<p>Es k\u00f6nnen verschiedene Verlaufsformen einer Salmonellose unterschieden werden:<\/p>\n<ul>\n<li>symptomlose Infektion mit wiederkehrenden Erregerausscheidungen<\/li>\n<li>milde Erkrankungsform mit Fieber, Fressunlust und M\u00fcdigkeit, mit oder ohne Durchfall, wiederkehrender Erregerausscheidung<\/li>\n<li>starker Durchfall mit hohem Fieber (\u00fcber 39,5\u00b0C) und Erregerausscheidung<\/li>\n<li>akute Septik\u00e4mie mit hohem Fieber, <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/darmentzuendung-enteritis\/kolitis-equine-typhlokolitis\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Equine Typhlokolitis<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>(<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016; SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>)<\/p>\n<p>Der Erregernachweis erfolgt meist \u00fcber eine Kotuntersuchung (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>), wobei \u201eder fehlende bakterielle Nachweis (&#8230;) kein sicherer Beweis f\u00fcr die Abwesenheit von Salmonellen [darstellt]\u201c (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>). Die Therapie erfolgt \u00fcber den gezielten Einsatz eines, auf ein Antibiogramm fu\u00dfendes, Antibiotikums (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al 2016<\/a>).<\/p>\n<h4>Therapieunterst\u00fctzende F\u00fctterungsma\u00dfnahmen<\/h4>\n<p>Infizierte Pferde m\u00fcssen von anderen Tieren abgesondert werden. \u00dcber den betroffenen Betrieb sollte Quarant\u00e4ne verh\u00e4ngt werden. Auf die Hygiene des Personals und der St\u00e4lle muss besonders geachtet werden.\u00a0 (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Im Vordergrund der Prophylaxe von Salmonelleninfektionen steht das Verhindern der Einschleppung von Erregern in Tierbest\u00e4nde.\u00a0 Hierf\u00fcr sollte auf kontaminiertes Futter, V\u00f6gel und Nager geachtet werden. Latent infizierte Tiere stellen ein hohes Infektionsrisiko dar, sowie auch St\u00e4lle, Tr\u00e4nken und Tr\u00f6ge infizierter Tiere. Pferdest\u00e4lle mit oft wechselnden Belegungen und Kliniken sollten besonders aufmerksam sein. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SELBITZ und VALENTIN-WEIGAND 2017<\/a>)<\/p>\n<h3>4.7.2. Clostridien<\/h3>\n<p>Clostridien sind gram-positive, anaerobe Bakterien, die in der Lage sind, Endosporen zu bilden, die auch ung\u00fcnstige Begebenheiten, wie beispielsweise Hitze, \u00fcberstehen k\u00f6nnen. Clostridien findet man im Boden, in S\u00fc\u00df- und Salzwasser, in und am Tier und Mensch. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Am Pferd k\u00f6nnen viele verschiedene Krankheitserreger isoliert werden, wie <em>C. botulinum<\/em>, welcher das Botulismus-Toxin bildet, oder <em>C. tetani<\/em>, welcher f\u00fcr den h\u00e4ufig t\u00f6dlich verlaufenden Wundstarrkrampf verantwortlich ist. Im Folgenden wird auf\u00a0 <em>C.\u00a0 perfringens<\/em> und <em>C. difficile<\/em> eingegangen, da deren Toxine Ver\u00e4nderungen im Verdauungstrakt des Pferdes hervorrufen. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/p>\n<h4>Clostridium perfingens<\/h4>\n<p><em>C. perfingens<\/em> kommt in Boden, Staub, Wasser und im Darm des Pferdes vor. F\u00fcnf Toxovaren (A-E) bilden verschiedene Toxine, Alpha-, Beta-, Epsilon- und Iota-Toxin, welche eine unterschiedliche Wirkung im K\u00f6rper zeigen. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Das Alpha-Toxin kann von allen Toxintypen A-E gebildet werden, und ist verantwortlich f\u00fcr die Gewebesch\u00e4digungen bei einem Gasbrand. Die Toxintypen B und C bilden das Beta-Toxin, welches nekrotische L\u00e4sionen im D\u00fcnndarm hervorrufen kann. Epsilon-Toxine werden von den Toxovaren B und D produziert und m\u00fcssen durch Enzyme aktiviert werden. Die Darmwanddurchl\u00e4ssigkeit wird erh\u00f6ht, sodass das Toxin in den Blutkreislauf gelangen und Ver\u00e4nderungen an Lunge und Niere hervorrufen kann. Toxintyp E bildet das Iota-Toxin, das zu einer <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/darmentzuendung-enteritis\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Darmentz\u00fcndung<\/a>, sowie einer generellen Intoxikation f\u00fchrt. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Das Clostridium-perfringens-Enterotoxin wird prim\u00e4r von den Toxovaren A und C gebildet. Im Ileum und Jejunum kann sich das Enterotoxin an die Rezeptoren der Darmepithelzellen binden und so die Durchl\u00e4ssigkeit der Membran erh\u00f6hen. So kommt es zu einem Ionen- und Fl\u00fcssigkeitsverlust. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Das Toxovar A ist in der Darmflora eines gesunden Pferdes vorhanden. Es wird jedoch als Ursache f\u00fcr die Entwicklung einer <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/darmentzuendung-enteritis\/kolitis-equine-typhlokolitis\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Equinen Typhlokolitis<\/a> und einer Enterotox\u00e4mie gesehen. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>) Beg\u00fcnstigende Faktoren f\u00fcr die Entstehung einer <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/darmentzuendung-enteritis\/kolitis-equine-typhlokolitis\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Kolitis<\/a> sind Antibiotikagaben, Futterumstellungen und \u2013kontaminationen mit dem Clostridium-Erreger. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Der Toxintyp C des <em>C. perfringens<\/em> f\u00fchrt h\u00e4ufig zu Darmerkrankungen und Enterotox\u00e4mien bei neugeborenen Fohlen, welche Koliken, Durchf\u00e4lle und einen pl\u00f6tzlichen Tod zur Folge haben (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016; RATHGEBER 2016<\/a>).<\/p>\n<h4>Clostridium difficile<\/h4>\n<p>Das <em>C. difficile<\/em> kommt im Boden und im Kot von Pferden und Tieren vor, und findet sich auch im Darm gesunder Tiere. Die \u00dcbertragung der Krankheitserreger geschieht meist f\u00e4kal-oral. Beg\u00fcnstigende Faktoren f\u00fcr eine Infektion mit <em>C. difficile<\/em> sind eine Antibiotikagabe und ein Klinikaufenthalt. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>) Das <em>C. difficile<\/em> kann zwei Toxine bilden: das Enterotoxin A und das Zytoxin B (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016; RATHGEBER 2016<\/a>).<\/p>\n<p>Toxin A f\u00fchrt zu entz\u00fcndlichen Prozessen im D\u00fcnndarm. Die Durchl\u00e4ssigkeit der Darmwand wird erh\u00f6ht, das Gewebe wird gesch\u00e4digt und Fl\u00fcssigkeit sammelt sich im Darmlumen. Es kommt zu einer h\u00e4morrhagischen Nekrose. Durch die zytotoxische Wirkung des B-Toxins wird das Zellzytoskelett zerst\u00f6rt und die Zellen abgerundet. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RATHGEBER 2016<\/a>) <em>C. difficile<\/em> gilt als einer der elementaren Ausl\u00f6ser f\u00fcr Durchf\u00e4lle, f\u00fcr eine Duodeno-Jejunitis, sowie f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/darmentzuendung-enteritis\/kolitis-equine-typhlokolitis\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Typhlokolitis<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016; RATHGEBER 2016<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aufnahme von Infektionserregern, meist Bakterien, \u00fcber das Futter ist beim Pferd selten, aber m\u00f6glich. Das Futter dient hierbei nur als Vektor. Tr\u00e4ger der Infektionserreger sind meist Gr\u00fcn- und Raufutter. Die Kontamination geschieht meist \u00fcber Nager, Exkremente anderer erkrankter Tiere oder Erdbeimengungen im Futter. (MEYER und COENEN 2014) Infektionserreger, welche Durchfall ausl\u00f6sen, sind meist von den Gattungen Salmonella oder Clostridium und deren Enterotoxine. Aber auch Erreger der Gattungen Klebsiella und Campylobacter, sowie der Keim Rhodococcus equi k\u00f6nnen selten zu Darmerkrankungen f\u00fchren. (KL\u00d6TZER 2013) 4.7.1. Salmonellen Definition Die Zoonoseerreger Salmonellen sind st\u00e4bchenf\u00f6rmige, gram-negative, fakultativ anaerobe Bakterien (RATHGEBER 2016). 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