{"id":1988,"date":"2021-09-16T17:38:49","date_gmt":"2021-09-16T15:38:49","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.hipposport.eu\/hippowiki\/?page_id=1988"},"modified":"2023-01-17T14:51:10","modified_gmt":"2023-01-17T13:51:10","slug":"magengeschwuere-magenulzera","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/magen\/magengeschwuere-magenulzera\/","title":{"rendered":"3.2. Magengeschw\u00fcre"},"content":{"rendered":"<h4>Definition<\/h4>\n<p>Magenulzera stellen die h\u00e4ufigste Erkrankung des Pferdemagens dar (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>). Zwischen 53% und 93% aller Pferde leiden unter Magengeschw\u00fcren, wobei Faktoren wie die Haltung und Nutzung des Pferdes eine wesentliche Rolle spielen. Besonders h\u00e4ufig scheinen jedoch Fohlen, Sport- und Rennpferde betroffen zu sein. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GEHLEN et al. 2014<\/a>)<\/p>\n<p>Entz\u00fcndliche und ulzerative Magenschleimhautver\u00e4nderungen werden\u00a0 unter dem Begriff \u201eEquine Gastric Ulcer Syndrome\u201c (EGUS) zusammengefasst.\u00a0 Anhand unterschiedlicher Gradeinteilungen werden die Ulzerationen je nach Schweregrad eingestuft. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BECKER et al. 2017<\/a>)<\/p>\n<h4>Entstehung und Ursachen<\/h4>\n<p>Ein Ungleichgewicht zwischen schleimhautsch\u00fctzenden und schleimhautsch\u00e4digenden Faktoren ist die Ursache f\u00fcr die Entstehung von Magenulzera. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>).<\/p>\n<p>Da das Pferd kontinuierlich Salzs\u00e4ure im Bereich der Dr\u00fcsenschleimhaut produziert, ist es auf eine st\u00e4ndige Futteraufnahme angewiesen. Lediglich beim Kauen von Nahrung wird Speichel produziert, der im Magen durch seinen hohen Bikarbonatanteil als Puffer wirkt. Lange N\u00fcchternzeiten f\u00fchren folglich zur Senkung des pH-Wertes im Magen. Magenulzera sind schon nach einem Futterentzug von 27-36 Stunden zu finden. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Aber auch die Art der Nahrung, die das Pferd zu sich nimmt hat gro\u00dfen Einfluss auf den pH-Wert im Magen. Ma\u00dfgeblich ist die Zeit, die das Pferd f\u00fcr das Kauen und Einspeicheln des Futters ben\u00f6tigt. W\u00e4hrend das Pferd f\u00fcr die Aufnahme von einem Kilo Heu ca. 40min ben\u00f6tigt und dabei 3-5 l Speichel produziert, frisst es ein Kilo Kraftfutter in nur 10 Minuten bei einer Speichelbildung von 1-1,5 l\/kg Kraftfutter. Mit der Kraftfutteraufnahme gelangt folglich weniger puffernder Speichel in den Magen. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Bei der Aufnahme von Nahrung wird die Aussch\u00fcttung von Gastrin stimuliert, welches die Sekretion von Magens\u00e4ure und Bauchspeichel reguliert. Hinzu kommt, dass der Futterbrei aus Raufutter im Magen lockerer geschichtet ist, als der aus Kraftfutter, sodass die Verdauungssekrete und Magens\u00e4uren den Raufutterbrei besser durchsaften k\u00f6nnen, als den Kraftfutterbrei. Durch fermentative Prozesse im Magen nach der Aufnahme st\u00e4rkereicher Futtermittel entsteht Milchs\u00e4ure, welche den pH-Wert an der Magenwand senkt und so die Schleimhaut angreifen kann. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Weiter f\u00fchrt die schnelle Aufnahme von Krippenfutter durch die kurze Kauzeit zur starken F\u00fcllung des Magens. Die Entleerung des Magens verz\u00f6gert sich, die Produktion von Salzs\u00e4ure schreitet weiter fort, wodurch der Magen-pH weiter sinkt. Die Schleimhaut bleibt zudem l\u00e4nger in Kontakt mit dem sauren Mageninhalt, aufgrund der verz\u00f6gerten Magenentleerung. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Die kutane Schleimhaut des Magens kommt in der Regel nicht mit dem sauren Nahrungsbrei in Kontakt. Nimmt das Pferd jedoch gro\u00dfe Mengen Futter in kurzer Zeit auf, was bei gro\u00dfen Kraftfuttergaben h\u00e4ufig der Fall ist, ber\u00fchrt der Mageninhalt auch die dr\u00fcsenlose Zone. Gleiches passiert durch Bewegung des Pferdes, bei starker F\u00fcllung des Magens direkt nach der Futteraufnahme. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Bei bestehenden Sch\u00e4digungen der Magenschleimhaut ist h\u00e4ufig die R\u00fcckkopplung zwischen dem pH-Wert im Magen und der Gastrin- und S\u00e4ureaussch\u00fcttung gest\u00f6rt, was den pH weiter sinken l\u00e4sst und somit die Schleimhaut weiter sch\u00e4digt. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>)<\/p>\n<p>Weitere Faktoren, die die Entstehung von Magengeschw\u00fcren f\u00f6rdern, sind der Einsatz von nicht-steroidalen Entz\u00fcndungshemmern (NSAIDs) und Langzeitbehandlungen mit Kortikosteroiden (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BECKER et al. 2017<\/a>). Aber auch alle Arten von Stress k\u00f6nnen, durch die Erh\u00f6hung des Kortisolspiegels, die Durchblutung der Magenschleimhaut vermindern und so die Entstehung von Magenulzera beg\u00fcnstigen (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>).<\/p>\n<p>Es ist davon auszugehen, dass auch Koliken die Entstehung von Magengeschw\u00fcren f\u00f6rdern. Die Ursachen k\u00f6nnen hierbei mehrfaktoriell sein: Schmerzen, Stress durch die Untersuchungen und eventuell den Transport in die Tierklinik, lange N\u00fcchternzeiten und der Einsatz von nicht-steroidalen Antiphlogistika. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GEHLEN, SCHMITZ und KL\u00c4RING 2014<\/a>)<\/p>\n<h4>Symptome<\/h4>\n<ul>\n<li>Z\u00e4hneknirschen<\/li>\n<li>h\u00e4ufiges G\u00e4hnen<\/li>\n<li>vermehrtes Speicheln<\/li>\n<li>verminderter Appetit<\/li>\n<li>Unterbrechen der Futteraufnahme<\/li>\n<li>verminderte Leistungsbereitschaft<\/li>\n<li>\u00c4nderungen des Verhaltens<\/li>\n<li>eher schlechtes Allgemeinbefinden<\/li>\n<li>Gewichtverlust und Abmagerung<\/li>\n<li>wiederkehrende leichte Kolikanzeichen, oft im Rahmen der Futteraufnahme<\/li>\n<li>chronischer Durchfall<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/verstopfung-obstipation\/kolonobstipation\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Verstopfungen<\/a> und\/oder <a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/darm\/aufgasung-meteorismus\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Aufgasungen<\/a> im Colon ascendes (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BECKER et al. 2017; GERBER et al. 2016<\/a>)<\/li>\n<li>die Symptome spiegeln nicht den Schweregrad der Erkrankung wider (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diskutiert wird auch ein Zusammengang zwischen Koppen und Magenulzera, der bisher jedoch noch nicht wissenschaftlich bewiesen werden konnte. Aufgrund der vielen gemeinsamen ausl\u00f6senden Faktoren wird aber von einem Zusammenhang ausgegangen, sodass man bei Koppern, das Vorhandensein von Magenulzerationen nicht au\u00dfer Acht lassen sollte. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TOEWE 2014<\/a>)<\/p>\n<h4>Therapieunterst\u00fctzende F\u00fctterungsma\u00dfnahmen<\/h4>\n<p>Die Behandlung von Magenulzera kann durch schleimstoffbildende und schleimhautsch\u00fctzende Erg\u00e4nzungsfuttermittel auf der Basis von Pektinen, Leinsamen und Bananenmehl unterst\u00fctzt werden (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>).<\/p>\n<p>Eingesetzt werden auch Antazida, in Form von Magnesiumoxid, Magnesium- und Aluminiumhydroxid,\u00a0 Kalziumkarbonat oder Natriumbikarbonat. Diese wirken als neutralisierender Puffer auf die Magens\u00e4ure, sind jedoch nur kurz wirksam und m\u00fcssen deshalb h\u00e4ufig verabreicht werden. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008; GERBER et al. 2016; MAY et al. 2012; TOEWE 2014<\/a>) Allerdings muss beachtet werden, dass der Einsatz von pH-Wert-anhebenden Substanzen die T\u00e4tigkeit von Verdauungsentzymen negativ beeinflussen kann. Da der saure pH im Magen auch zu Abt\u00f6tung von Bakterien aus dem Futter dient, kann auch dieser Mechanismus gest\u00f6rt werden. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>) Durch die S\u00e4ureneutralisation durch Natriumbikarbonat kann es zu Aufgasungen und Dehnungen der Magenwand kommen, was wiederum die S\u00e4ureproduktion im Magen anregt. Zudem kann die Resorption von Natriumbikarbonat zu einer Hypernatri\u00e4mie f\u00fchren. Die Gabe von Magnesiumoxid kann abf\u00fchrend wirken, dagegen k\u00f6nnen Kalzium und Aluminium verstopfend wirken. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TOEWE 2014<\/a>)<\/p>\n<p>Weitere unterst\u00fctzende und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen ergeben sich aus den ausl\u00f6senden Faktoren. M\u00f6gliche Stressoren sollten ausgeschaltet werden, Haltung, F\u00fctterung und Training sollten optimiert werden. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GERBER et al. 2016<\/a>)<\/p>\n<p>Die Optimierung der F\u00fctterung stellt eine Notwendigkeit bei der Behandlung von Magenulzera dar. Auf st\u00e4rkereiche Futtermittel sollte weitestgehend verzichtet werden. Stattdessen kann \u00fcber die Gabe von \u00d6len der Energiebedarf gedeckt werden. Es sollten maximal 0,3kg Kraftfutter\/100kg K\u00f6rpergewicht pro Mahlzeit verf\u00fcttert werden. (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MEYER, COENEN 2014<\/a>) Die Futtermenge sollte auf so viele kleine Mahlzeiten wie m\u00f6glich verteilt werden (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BECKER et al. 2017<\/a>). Zudem empfiehlt sich das Mischen von Kraftfutter mit Strukturkomponenten, welche die Kaut\u00e4tigkeit anregen und die Kauzeit verl\u00e4ngern (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008; TOEWE 2014<\/a>). Eingesetzt wird auch Luzerneheu, das auf den Magen-pH eine erh\u00f6hende Wirkung zu haben scheint (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NADEAU et al. 2000<\/a>). Luzerneh\u00e4cksel hingegen sollten nicht verf\u00fcttert werden, da diese zu Verletzungen am Pylorus f\u00fchren k\u00f6nnen (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MEYER und COENEN 2014<\/a>).<\/p>\n<p>Heu sollte bestenfalls ad libitum angeboten werden und darf die Menge von 1,5kg\/100kg K\u00f6rpergewicht auf keinen Fall unterschreiten. Zu empfehlen ist auch ganzt\u00e4giger bzw. mehrst\u00fcndiger Weidegang. Die Heuf\u00fctterung sollte vor der Kraftfuttergabe erfolgen, um die Speichelbildung anzuregen. Lange N\u00fcchternzeiten \u00fcber 6 Stunden sind zu vermeiden, sowie Belastung und Training des Pferd 3 Stunden nach der Kraftfuttergabe.\u00a0 (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MEYER und COENEN 2014<\/a>) Das angebotene Futter sollte immer eine einwandfreie hygienische Qualit\u00e4t aufweisen (<a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/eevp\/literaturverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAMKE 2008<\/a>).<\/p>\n<ul>\n<li>Passende\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/Pferdefutter-Ergaenzungsfutter-Verdauung__Magen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erg\u00e4nzungsfuttermittel f\u00fcr den Magen<\/a><\/strong> f\u00fcr Pferde die unter Magengeschw\u00fcren leiden, oder bei denen Verdacht auf Magengeschw\u00fcre besteht, finden Sie in unserem Onlineshop.<\/li>\n<li>Zudem bieten wir ein breites Sortiment an <strong><a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/Pferdefutter-Kraftfutter__Magen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kraftfutter f\u00fcr magenempfindliche Pferde<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Strukturfutter<\/strong> zum Untermischen unter das Kraftfutter um die Kaut\u00e4tigkeit anzuregen finden Sie in der <strong><a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/Pferdefutter-Raufutter-Heuersatz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kategorie Raufutter\/Heuersatz<\/a><\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Leinsamen und schleimstoffreiche Leinkuchen<\/strong> bieten wir in der <strong><a href=\"https:\/\/www.hipposport.de\/Pferdefutter-Oel-Leinsaat-Leinsamen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kategorie \u00d6l &amp; Leinsaat<\/a><\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Definition Magenulzera stellen die h\u00e4ufigste Erkrankung des Pferdemagens dar (GERBER et al. 2016). 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