{"id":6440,"date":"2024-08-01T13:01:11","date_gmt":"2024-08-01T11:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/?p=6440"},"modified":"2024-08-07T10:42:29","modified_gmt":"2024-08-07T08:42:29","slug":"bewegungs-muskelprobleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hipposport.de\/magazin\/gastbeitraege\/bewegungs-muskelprobleme\/","title":{"rendered":"Zunehmende Bewegungs- &#038; Muskelprobleme beim Pferd"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"6440\" class=\"elementor elementor-6440\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0a9dc01 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"0a9dc01\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-eca0aa6\" data-id=\"eca0aa6\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2f7f179 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2f7f179\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<strong><p>In den letzten 5 Jahren nehmen Muskelprobleme bei Pferden aller Rassen und Einsatzgebiete kontinuierlich zu. Das reicht von leichten Verspannungen, schlechter Oberlinie, Antriebslosigkeit bis hin zu schwerer Muskelschwa\u0308che mit Atrophien (Muskelschwund) sowie Trageerscho\u0308pfung. <\/p>\n\n<p>Fr\u00fcher brachte man Muskelprobleme immer in den Zusammenhang mit einer Leberbelastung, ein Pferd mit Leberproblemen hat immer auch eine schlechte, nicht trainierbare Muskulatur. Dann hat der Tierarzt ein Blutbild gemacht, eine mehr oder weniger gro\u00dfe Leberbelastung festgestellt, entgiftende Mittel gegeben. Das war es dann meistens. Oder man hatte, oft auch zu Recht, den unpassenden Sattel im Visier, der verantwortlich gemacht werden konnte fu\u0308r Atrophien, vor allem in der Oberlinie, und Bewegungs- sto\u0308rungen. Seit wenigen Jahren nehmen diese muskula\u0308ren Probleme aber exorbitant zu.<\/p><\/strong>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fdc62e4 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"fdc62e4\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e14c0bd\" data-id=\"e14c0bd\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f924e7c elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f924e7c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h2>Dramatischer Anstieg muskul\u00e4rer Probleme beim Pferd und der umstrittene PSSM2-Test<\/h2>\n<p>Jetzt gibt es, ebenfalls seit einigen wenigen Jahren, einen PSSM 2-Test. Mit diesem Test wird uns Pferdehaltern erkl\u00e4rt, dass angeblich 80 % der Pferde pl\u00f6tzlich genetisch krank seien und daher diese Muskelprobleme entwickeln w\u00fcrden oder entwickeln ko\u0308nnten.<\/p>\n\n<p>Eine solche Aussage zu treffen, finde ich mindestens ambitioniert bis schwierig, insbesondere vor dem Hintergrund, dass dieser Test sehr teuer ist und damit alles M\u00f6gliche an Anomalien im Verhalten, Training und k\u00f6rperlichen Zustand erkl\u00e4rt werden soll.<\/p>\n\n<p>Pl\u00f6tzlich sind fast alle Pferde potenziell krank?<\/p>\n\n<p>Wenn man sich mit der Entstehungsgeschichte dieses Testverfahren und den zugrunde liegenden Studien befasst, ist das alles im optimistischsten Falle als vage zu bezeichnen. Es ist nach heutiger Studienlage keineswegs ein sicheres Testverfahren, das endg\u00fcltig beschreiben kann, ob ein Pferd wirklich krank ist oder wird. <\/p>\n\n<p>Die amerikanische Lizenz wurde an ein einziges, deutsches Labor verkauft, dieses wickelt diese eingehenden Tests ab. Es ist nicht validiert, es finden also keinerlei begleitende Studien zur Sicherung dieses Tests statt. Im Gegenzug wird mit dem Testverfahren, und vor allem aber mit der nachfolgenden, natu\u0308rlich lebenslang empfohlenen Fu\u0308tterung sehr, sehr viel Geld verdient. Und damit soll alles an Merkwu\u0308rdigkeiten beim Pferd plo\u0308tzlich erkla\u0308rbar sein?<\/p>\n\n<p>Viele Tiera\u0308rzte in Deutschland, nahezu alle Tiera\u0308rzte in O\u0308sterreich sehen dieses Testverfahren kritisch.<\/p>\n\n<p>Wir bei HBD auch.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-73ab2ad elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"73ab2ad\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8fc4c83\" data-id=\"8fc4c83\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-74a0911 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"74a0911\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h2>Faktoren zur Entstehung muskul\u00e4rer Probleme beim Pferd<\/h2>\n<p>Es gibt einige neue, aber auch alte Erkenntnisse, die es im Zusammenhang mit dem Auftreten oben erw\u00e4hnter Muskelprobleme na\u0308her zu betrachten gilt.<\/p>\n\n<h3>1. Klimawandel und Eiwei\u00dfmangel<\/h3>\n<p>Infolge des Klimawandels haben Graspflanzen Trockenstress und bilden zunehmend weniger Eiwei\u00df in der Graspflanze aus. Die Eiwei\u00dfgehalte haben sich in den letzten 2 Heujahren im Mittel halbiert. Daraus resultiert fu\u0308r sehr viele Pferde ein Mangel an Amino- sa\u0308uren. Diese werden nicht nur in der Muskulatur, sondern in jeder Ko\u0308rperzelle zum normalen Ablauf verschiedenster Ko\u0308rperfunktionen beno\u0308tigt. Ein Mangel fu\u0308hrt also zielsicher zu Muskelminderversorgung, aber auch oft zur Sto\u0308rung verschiedenster Ko\u0308rperfunktionen.<\/p>\n\n<h3>2. Mangelnde D\u00fcngung und Futterqualit\u00e4t<\/h3>\n<p>Au\u00dferdem werden Weiden zunehmend weniger oder gar nicht gedu\u0308ngt\/ gekalkt. Naturbelassen ist in. Dass das aber massive Konsequenzen fu\u0308r die Qualita\u0308t des erzeugten Futters haben muss, sehen die meisten, im Normalfall nicht landwirtschaftlich geschulten Endkunden nicht. Pflegema\u00dfnahmen gerade im Gru\u0308nland sorgen fu\u0308r wesentliche Qualita\u0308tssteigerungen im Grundfutter des Pferdes. <\/p>\n\n<p>Die Eiwei\u00dfgehalte sinken dort durch Unterversorgung mit Mineralstoffen sowie Spurenna\u0308hrstoffen massiv, mit den o.g. Konsequenzen fu\u0308r das Pferd. Hauptsa\u0308chlich fehlen hier hauptsa\u0308chlich NPK-Du\u0308nger, die die Grundversorgung der Graspflanze und deren Wasserhaushalt sowie die Aufnahme von weiteren Na\u0308hrstoffen optimieren. Eiwei\u00dfbildung in der Pflanze ist ein energetischer Prozess, bei dem die Grundversorgung der Pflanze stimmen muss. Auf ungepflegten Stilllegungsfla\u0308chen, die man sich selbst u\u0308berla\u0308sst, sowie auf generell nicht gedu\u0308ngten Fla\u0308chen ist eine ada\u0308quate Eiwei\u00dfbildung im Gras in den vom Pferd beno\u0308tigten Mengen (ca. 10 %) gar nicht mo\u0308glich.<\/p>\n\n<h3>3. Stress und seine Auswirkungen<\/h3>\n<p>Sehr viele Pferde haben heutzutage wiederholt oder durchgehend zu viel Stress. Egal ob durch zu wenig Bewegung\/ auslastende Arbeit ta\u0308glich, Boxenhaltung mit kaum Aussicht auf freie Bewegung mit Sozialkontakten, viel Trubel direkt vor der \u201eWohnung\u201c, dem Ru\u0308ckzugsort des Pferdes, zu wenig Platz\/ zu wenige Fresspla\u0308tze im Offenstall, zu wenige Liegepla\u0308tze im Bewegungsstall, dort auch zunehmend gro\u00dfe bis riesige Gruppen mit entsprechender Fluktuation, zwanghaftes Barhuflaufen trotz schlechter Hufqualita\u0308t, zu wenig Raufutter, leider auch zunehmend in Bewegungshaltungen, u.v.m.<\/p>\n\n<p>Durch mehr Stress produzieren Pferde mehr Magensa\u0308ure, die ungeachtet mo\u0308glicher Magenprobleme den pH-Wert im Du\u0308nndarm sinken la\u0308sst. Eine pH-Wert-Verschiebung um lediglich 0,5 (der pH-Wert im Du\u0308nndarm des Pferdes betra\u0308gt u\u0308blicherweise 8-8,5) la\u0308sst die Eiwei\u00dfresorption, die mehrheitlich im Du\u0308nndarm stattfindet, um sage und schreibe 50 % sinken!<\/p>\n\n<h3>4. Die Verschiebung des Dickdarmmikrobioms \u2013 Die Dysbiose<\/h3>\n<p>Die meisten Pferde heute (ich wu\u0308rde konservativ gescha\u0308tzt sagen, 80 %) haben heute eine Dysbiose, also eine Verschiebung des Dickdarmmikrobioms mit entweder zu vielen Schadkeimen (Pilze\/ Bakterien) und\/oder einem mehr oder weniger zuru\u0308ckgedra\u0308ngten Eigenmikrobiom. Dieses Mikrobiom ist, genau wie beim Menschen auch, ma\u00dfgeblich verantwortlich fu\u0308r Gesundheit oder Krankheit\/ Abwehrschwa\u0308che im Organismus. Es gibt zahlreiche negative Einflu\u0308sse, die dieses Mikrobiom im Laufe eines Lebens vera\u0308ndern werden, siehe auch diverse Fachartikel auf unserer Homepage <a href=\"https:\/\/hbd-agrar.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hbd-vital.de<\/a>. <\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-44fe66e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"44fe66e\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5a450f7\" data-id=\"5a450f7\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2465d07 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2465d07\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h2>Auswirkungen der Dysbiose auf die Verdauung und die Muskulatur<\/h2>\n<p>Vera\u0308nderungen am Mikrobiom fu\u0308hren immer (!) zu einer mehr oder weniger ausgepra\u0308gten Fehlverdauung im Dickdarm, oft ohne jegliche direkte Darmsymptome wie Kolikneigung, Bla\u0308hungen, Aufschwemmen, Durchfall, Kotwasser. Es werden infolge dieser Fehlverdauung zu viele Abfall-\/ Giftstoffe produziert, die die Schleimha\u0308ute reizen und erho\u0308ht durchla\u0308ssig machen (Leaky Gut). Dadurch wandern dann 24\/7 zu viele Giftstoffe ins Blut und belasten die Leber als Entgiftungsorgan Nr.1.<\/p>\n\n<p>Leider sieht man ein Leberproblem sehr spa\u0308t, erst wenn 50 % der Leberzellen nicht mehr arbeiten, sieht man das im Bluttest. Die Leber hat aber neben der zentralen Entgiftungsleistung eine weitere Aufgabe zu bewa\u0308ltigen: die Ver- sorgung mit dem Muskelkraftstoff Glykogen; diesen bildet sie aus Glucose, und die Bildung von Muskeleiwei\u00df, das bildet sie aus Futtereiwei\u00df, das u\u0308ber den Darm ankommt. Wenn nun aber diese Leber vermehrt und dauerhaft mit der Entgiftung aufgrund der Darmsituation bescha\u0308ftigt ist, hat sie weniger Kapazita\u0308ten u\u0308brig fu\u0308r die Bildung von Glykogen und Futtereiwei\u00df. <\/p>\n\n<p>Je ausgepra\u0308gter eine Dysbiose ist, desto weniger kann sich die Leber mit der Belieferung der Muskulatur mit wertvollen Baustoffen bescha\u0308ftigen. Also ist die Muskulatur auch von dieser Seite mehr oder weniger deutlich mangelversorgt.<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-e00f03f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"e00f03f\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-cf4a842\" data-id=\"cf4a842\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8c97a74 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8c97a74\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<h2>Fazit: Die Rolle von PSSM2 und die Bedeutung einer angepassten F\u00fctterung<\/h2><p>All diese Entwicklungen lassen aus meiner Sicht nur einen Schluss zu: PSSM2 geho\u0308rt, zumindest was den heutigen Forschungsstand angeht, ins Reich der Fantasie.<\/p><p>Die Industrie greift natu\u0308rlich gerne neue Themen auf, indem sie sehr teure PSSM2-Futtermittel anbietet, die interessanterweise sehr nahe an die Fu\u0308tterung fu\u0308r ein darmkrankes Pferd angelehnt sind:<\/p><ul><li>frei von Getreide<\/li><li>frei von Zuckerzusa\u0308tzen<\/li><li>mineralstoffreich (bioverfu\u0308gbar)<\/li><li>sowie reich an Aminosa\u0308uren<\/li><\/ul><p>Das entspricht der von uns seit 21 Jahren empfohlenen Fu\u0308tterung fu\u0308r das Pferd mit und ohne Dysbiose!<\/p><p>Die meisten Pferde werden unter einem solchen Fu\u0308tterungsregime deutlich besser, aber nicht ganz gut. Wenn man diese Pferde au\u00dferdem individuell darmsanieren wu\u0308rde, hat man eine gute Chance, dass sich die Symptome komplett zur\u00fcckbilden.<\/p><p>Hat das Pferd dann PSSM 2?<br \/>Das u\u0308berlasse ich gerne Ihrer Einscha\u0308tzung.<\/p><p>Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie mich gerne direkt u\u0308ber unsere Homepage<\/p><p><a href=\"https:\/\/hbd-agrar.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hbd-vital.de<\/a><\/p><p>Herzlichst,<\/p><p>Ihre Anja Beifuss<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In den letzten 5 Jahren nehmen Muskelprobleme bei Pferden aller Rassen und Einsatzgebiete kontinuierlich zu. Das reicht von leichten Verspannungen, schlechter Oberlinie, Antriebslosigkeit bis hin zu schwerer Muskelschwa\u0308che mit Atrophien (Muskelschwund) sowie Trageerscho\u0308pfung. Fr\u00fcher brachte man Muskelprobleme immer in den Zusammenhang mit einer Leberbelastung, ein Pferd mit Leberproblemen hat immer auch eine schlechte, nicht trainierbare Muskulatur. Dann hat der Tierarzt ein Blutbild gemacht, eine mehr oder weniger gro\u00dfe Leberbelastung festgestellt, entgiftende Mittel gegeben. Das war es dann meistens. 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