EQUIPUR Ergänzungsfutter LAMINAL für Rehe-Pferde

EQUIPUR Ergänzungsfutter LAMINAL für Rehe-Pferde

speziell für Hufrehe-Pferde, zur Unterstützung von Darm, Leber und Zuckerstoffwechsel, auch bei EMS, mit Kräutern, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
Artikelnummer: HS-24898
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Beschreibung

EQUIPUR Laminal

  • Equipur laminal - speziell für Hufrehe-Pferde
  • Equipur laminal - zur Unterstützung von Darm, Leber und Zuckerstoffwechsel
  • Equipur laminal - auch bei EMS (Equines metabolisches/metaboles Syndrom)
  • Equipur laminal - mit Kräutern, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen

Equipur laminal dient dem Ausgleich bei chronischer Störung der Dickdarmfunktion und ihren Folgeerscheinungen im Hufbeinträger. Eine Störung der Darmflora (Dysbakterie) oder des Zuckerstoffwechsels (Equines metaboles Syndrom) kann besonders bei einer unzureichenden Entgiftung durch die Leber zu Behinderungen in der Lederhautdurchblutung (Hufrehe) und nachfolgend zu Defekten bei der Hufhornbildung (Rehe-Huf) führen. Equipur laminal ist auf den Ernährungsbedarf dieser Pferde ausgerichtet.

Allgemeine ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse

Unter dem Begriff ''Hufrehe'' versteht man eine sehr schmerzhafte Entzündung und Durchblutungsstörung der Huflederhaut. Die Ursache hierfür liegt häufig in einer Entgleisungen des Darmstoffwechsels (Fütterungsrehe), wobei es durch die übermäßige Aufnahme von Fruktanen, Kohlehydraten oder strukturarmen Futtermitteln, großen Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßigen Fütterungszeiten oder durch eine abrupte Futterumstellung zu einem Absterben der physiologischen Darmflora kommt. Dabei entstehen Giftstoffe (Toxine), welche über die Darmschleimhaut rasch in die Pfortader und von dort in die Leber gelangen. Je nach Funktionsfähigkeit der Leber werden diese hier entweder entgiftet und ausgeschieden oder gelangen - besonders bei einem geschwächten Leberstoffwechsel - über den Blutkreislauf in die Huflederhaut. Dort beginnt die Hufrehe dann mit einer Entzündung der Blutgefäße und einer Störung der Lederhautdurchblutung. Dabei tritt Flüssigkeit aus den Gefäßen und führt zu einer massiven Druckerhöhung im Huf, was die hochgradigen Schmerzen auslöst. Da die Lederhaut die Verbindung des Hufbeins mit der Hornkapsel herstellt (Hufbeinträger), kann ihre Zerstörung zu einem Absinken bzw. Rotieren des Hufbeins führen. Im weiteren Verlauf kommt es dann häufig auch zu einer gestörten Hufhornbildung (Rehe-Huf).

Eine weitere Möglichkeit der Hufreheauslösung besteht vor allem bei übergewichtigen Pferden, die am Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) leiden, durch einen anhaltend hohen Blutzuckerspiegel. Diese Zuckerstoffwechsel-Störung wird in der Regel durch eine zu energie- und stärkereiche Fütterung hervorgerufen und kann u.a. direkt zu Schäden in den Blutgefäßen des Hufs führen.

Probiotika und Prebiotika (MOS) fördern die erwünschte mikrobielle Besiedlung des Dickdarms und führen so zu einer stabilen Darmflora mit starken Abwehrkräften. Diese werden benötigt, damit fruktanhaltige, kohlehydratreiche oder strukturarme Futtermittel, große Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßige Fütterungszeiten oder abrupte Futterwechsel nicht gleich zu einer massiven Zerstörung der Darmflora mit einer Freisetzung von Toxinen führen, welche ursächlich für die Entstehung von Hufrehe sind.

Mönchspfeffer hat einen regulierenden Effekt auf die Bildung des Stresshormons Cortisol.

Bei ernährungsbedingten Gesundheits- und Stoffwechselstörungen wie Hufrehe ist eine Anpassung des Futtermanagements und eine Optimierung des Körpergewichtes zwingend erforderlich. Des weiteren kann durch eine Stabilisierung der Darmflora, die Regulierung des Blutzuckerspiegels und die Anregung der Leberentgiftung im Zusammenspiel mit dem Schutz der Huflederhautgefäße und der Unterstützung der Hufhornbildung das Risiko der Hufrehe deutlich reduziert werden.

Zusammensetzung von Equipur laminal

Kräutermischung Leber (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Süßholz), Apfeltrester, Weizenkleie, Magnesiumfumarat, Traubenkernmehl, Hefe extrahiert (MOS), Leinsamen, Ginkgo, Ginseng, Mönchspfeffer, Methylsulfonylmethan (MSM), Sojaproteinkonzentrat, Bierhefe, Leinöl, Weißdorn, Zimt

Analytische Bestandteile von Equipur laminal

Rohprotein 16,6%, Rohfett 9,4%, Rohfaser 11,1%, Rohasche 15,2%, Calcium 0,7%, Magnesium 0,7%, Phosphor 0,3%, Natrium 0,2%, Schwefel 0,9%, Omega-3-Fettsäuren 1,5%

Zusatzstoffe von Equipur laminal je kg

Vitamin A (3a672a) 500.000 I.E., Vitamin E 20.000mg, Vitamin B1 als Thiaminmononitrat 300mg, Vitamin B2 als Riboflavin 150mg,Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid 150mg, Vitamin B12 als Cyanocobalamin 5.000mcg, Vitamin C 20.000mg, Biotin 200.000 mcg, Folsäure 500 mg, Nicotinsäure 500mg, Pantothensäure als Calcium-D-Pantothenat 500mg, Betain als Betainanhydrat 5.000mg, Cholinchlorid 5.000mg, Inosit 5.000mg, Kobalt als (3b304) gecoatetes Cobalt-(II)-carbonat-Granulat 10mg, Kupfer (E4) als Kupferaminosäurechelat Hydrat 1.200mg, Mangan (E5) als Manganaminosäurechelat Hydrat 1.000mg, Zink (3b606) als Zinkaminosäurechelat Hydrat 10.000mg, Selen als (3b8.12) Selenmethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399 (inaktivierte Selenhefe) 20mg, DL-Methionin 15.000mg, L-Lysin als L-Lysin-Monohydrochlorid 5.000mg, L-Tryptophan 5.000mg
Lecithin 2.000mg, Siliciumdioxid 2.500mg
Saccharomyces cerevisiae als 4b1702 Saccharomyces cerevisiae (NCYC Sc 47) 40 x 10E10 KBE

Fütterungsempfehlung

Ponys (ca. 150 kg): 20 g
Ponys, Kleinpferde (ca. 300 kg): 35 g
Pferde (500 kg): 50 g

Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte die Fütterungsdauer zunächst bis zu 6 Monate betragen. Abhängig vom klinischen Erscheinungsbild kann die Fütterung auch über einen längeren Zeitraum ratsam sein. Es wird empfohlen, vor der Verfütterung oder Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen.

Darreichungsform

Pellet



Verpackungsgröße: 1kg/Dose; 3kg/Eimer


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