Weidepflege

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Weidepflege

Die Weidezeit ist für viele Pferde die schönste Zeit im Jahr. Auf der Koppel können sie sich frei bewegen und grasen, wie es dem natürlichen Verhalten entspricht. Leider steht nicht immer unbegrenzt Fläche zur Verfügung, so dass die Koppeln durch lange Nutzung, starken Verbiss und Trittschäden leiden. Auch durch das Verhalten der Pferde wird die Weide beeinträchtigt:
Schmackhafte Gräser werden gezielt gefressen und tief abgebissen während weniger schmackhafte Pflanzen stehen bleiben.
Viele Pferde äpfeln immer an die gleichen Stellen und fressen dort weniger. Dadurch konzentrieren sich hier die Nährstoffe, während sie an anderen Stellen fehlen.
Durch die Trittbelastung wird der Boden verdichtet. Besonders im Bereich um Tore oder die Tränke wachsen oft keine Pflanzen mehr.
Um langfristig eine gesunde Grasnarbe auf der Pferdekoppel zu erhalten und den Pferden so eine artgerechte Ernährung bieten zu können, sollte die Weide regelmäßig gepflegt werden. Das Entfernen der Pferdeäpfel mindert nicht nur das Ausmaß der Geilstellen sondern kann auch den Verwurmungsdruck senken.
Pflanzen, die die Pferde nicht gerne fressen sollten regelmäßig abgemäht werden. Allgemein sollte die Koppel nie zu kurz abgefressen werden und öfter gewechselt werden um den Gräsern genug Zeit zur Regeneration zu geben.
Auch eine angepasste Düngung mit einem Spezialdünger für die Pferdeweide unterstütz die Gräser. Dieser Dünger setzt den Stickstoff langsamer frei als herkömmliche Produkte und verhindert so einen zu hohen Eiweißgehalt im Futter. Zudem reicht oft eine Gabe im Jahr aus.
Zur Bestimmung der optimalen Düngermenge ist eine Bodenprobe hilfreich. Ein landwirtschaftliches Untersuchungslabor analysiert die vorhanden Nährstoffe und gibt eine Empfehlung wieviel Dünger ergänzt werden sollte.
Wird eine Pferdekoppel neu angelegt oder ist die Grasnarbe stark beschädigt ist es oft sinnvoll neu einzusäen. Dafür gibt es spezielle Saatgut-Mischungen für Pferdeweiden. Die enthaltenen Gräser und Kräuter sind auf die Bedürfnisse abgestimmt, besonders was den Fruktangehalt, den Rohfaser- und Eiweißgehalt angeht. Sie sollten einen niederen Wachstumspunkt haben, d.h. einen tiefen Verbiss vertragen und trittfest sein. Wohlschmeckende Kräuter werten die Pflanzengesellschaft auf und bieten den Pferden Abwechslung.

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