IWEST Ergänzungsfutter MAGNOGUARD für Pferde 1kg

IWEST Ergänzungsfutter MAGNOGUARD für Pferde 1kg

schützt den Magen, bildet eine schützende Gelschicht bei Gastritis und Magengeschwüren, in besonderen Stress-Situationen, bei Medikamentengaben oder langen Fresspausen
Artikelnummer: HS-24647-0001
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Beschreibung

IWEST Magnoguard 1kg

  • IWEST Magnoguard - schützt den Magen
  • IWEST Magnoguard - bildet eine schützende Gelschicht
  • IWEST Magnoguard - bei Gastritis und Magengeschwüren
  • IWEST Magnoguard - bei Verabreichung magenbelastender Medikamente
  • IWEST Magnoguard - vorbeugend in besonderen Stress-Situationen wie Transport, Turnier, Stallwechsel, Klinikaufenthalt
  • IWEST Magnoguard - bei langen Fresspausen und für Pferde im intensiven Training

IWEST Magnoguard wurde entwickelt, um den Auswirkungen von Stress auf den Verdauungstrakt entgegenzuwirken und die Gesundheit des gesamten Verdauungstraktes zu unterstützen. Es ist geeignet für alle Pferde aller Altersklassen, einschließlich Fohlen und tragende Stuten.

Was sind Hinweise auf Magengeschwüre?

Nimmt man die Zahlen wissenschaftlicher Untersuchungen, so haben über 90% aller Rennpferde, rund 60% aller Sportpferde und fast 60% aller Pferde unter einem Jahr Magengeschwüre. Aber auch Freizeitpferde sind keineswegs frei davon. Das Auftreten dürfte ähnlich häufig sein. Vermutlich leiden fast alle Pferde ? egal ob Fohlen, Freizeitpartner oder Hochleistungsathlet mehrfach in ihrem Leben an einer Magenentzündung.

Eine Vielzahl teilweise sehr unterschiedlicher und sehr unspezifischer (da auch bei anderen Erkrankungen auftretender) Symptome können beobachtet werden: Gewichtsverlust, verminderter Appetit, Unterbrechen der Kraftfutteraufnahme, immer wieder ohne erkennbaren Grund auftretende, zunächst relativ leichte Koliken, breiiger Kot, Durchfall, stumpfes Fell oder sogar eine plötzliche Veränderung der Haarfarbe sowie ein Absinken des Leistungsniveaus ohne andere Krankheitsanzeichen sind ebenso Symptome wie vermehrtes Gähnen, Leerkauen, vermehrtes Koppen bei Koppern, reduziertes Allgemeinbefinden (die Pferde wirken in sich gekehrt bis depressiv), Absondern von den Artgenossen oder aber umgekehrt auch vermehrte Aggression, Abwehrverhalten beim Gurten, Unwillen beim Aufsitzen oder extreme Triebigkeit, zögerliches Bergabgehen oder mangelndes bzw. deutlich erschwertes Hinlegen.

Mitunter fällt eine vermehrte Speichelbildung auf (oft nach der Krippenfutteraufnahme). Eine vermehrte oder auch verringerte Trinkwasseraufnahme (beides kommt vor) wird dank der Selbsttränken gerne übersehen, ist aber - ebenso wie das zu beobachtende Belecken von Metallgegenständen - ebenfalls ein mögliches Symptom für Magenentzündungen. Als Symptome für bereits fortgeschrittene Magenerkrankungen aufzufassen sind verminderter Appetit, Durchfall, Unterbrechen der Kraftfutteraufnahme, Hinlegen und Koliken unmittelbar bei oder nach der Kraftfutteraufnahme.

Ursachen von Magengeschwüren

Fütterungsmanagement

Beim Pferd wird Magensäure (anders als bei uns oder unserem Hund) im Drüsenteil des Pferdemagens ständig gebildet. Also unabhängig von der Nahrungsaufnahme und vor allen Dingen rund um die Uhr! Und - das Pferd hat einen zweigeteilten Magen: einen drüsenlosen Teil, der (speziell am Übergang) gegenüber Magensäure hoch empfindlich ist und einen Düsenteil, in dem ständig genau diese Magensäure gebildet wird. Für das Leben eines Wildpferdes ist diese Zweiteilung, wie auch die ständige Magensaftbildung, hervorragend geeignet: ständige Aufnahme rohfaserreicher Nahrung (=Gras oder eben auch Heu) die extrem gut und lange gekaut werden muss, setzt viel Speichel frei, der wiederum sehr viel Bikarbonat enthält, was die Magensäure puffert.

Durch die Zweiteilung des Magens, wird der gut eingespeichelte Nahrungsbrei aus der Speiseröhre zunächst in den drüsenlosen Teil des Magens geschleudert und dort zunächst mikrobiell vorverdaut, dann gelangt der durchsaftete Nahrungsbrei in den Salzsäureteil des Magens, in dem die Mikroben abgetö;tet werden und die enzymatische Verdauung vorbereitet wird; insbesondere das Nahrungseiweiß bedarf für eine geordnete Weiterverdauung im Dünndarm der Magensäure!

Die gesamte Verdauungsphysiologie des Pferdes ist auf seine ursprüngliche Ernährungsform als Steppentier ausgerichtet: lang andauerndes Fressen rohfaserreicher Nahrung bedingt aufgrund vermehrter Kautätigkeit die Absonderung von viel Bikarbonat enthaltendem Speichel, was den Mageninhalt aufgrund des hohen Flüssigkeitsgehaltes locker macht und gut mit der Magensäure vermischbar macht.

Bikarbonat und Säure: Puffer und Säure sind im Gleichgewicht, die in der Schleimhaut gebildete Säure wird durch rund um die Uhr vorhandenen lockeren Mageninhalt (der leicht mischbar und für die Säure durchdringbar ist) aufgesaugt, der Magen bleibt gesund. In der Steppe gibt es keine Pellets oder Müslis, da steht Gras (mehr oder weniger trocken) auf dem Futterplan. Und zwar fast rund um die Uhr. Pferde fressen 16 bis sogar 20 Stunden am Tag! Der Magen ist also fast nie leer (die Magenpassage eines Pferdes ist mit nur 1 bis maximal 5 Stunden, je nach Futterart, relativ kurz). Ganz anders sieht es bei unserer Stallhaltung aus: zwei- bis dreimal wird Kraftfutter gefüttert, dazu in der Regel zweimal Heu, von kontinuierlicher Raufutteraufnahme kann also bei vielen Pferden nicht die Rede sein.

Das Verdauungssystem eines Pferdes ist von Natur aus nicht darauf abgestimmt, in einer Box eingesperrt zwei- bis dreimal am Tag eine kohlenhydratreiche Nahrung zu sich zu nehmen, und Raufutter nur zeitweise und in begrenzter Menge zur Verfügung zu haben. Stress jeder Art hat einschneidende Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Die Kombination der Stressreaktionen in Form von verminderter Durchblutung des gesamten Magens, aber auch insbesondere der empfindlichen Schleimhäute, Drosselung der Wandaktivität des Magens (also der Durchmischung des Nahrungsbreis und Weiterbewegen desselben) sowie Erhöhung der Magensäurebildung sind fatal, denn: Zuviel gebildete Säure löst die schützende Schleimhautschicht auf, die Säure verätzt das Gewebe, es entsteht eine lokale Verletzung, ein mehr oder weniger tiefes Loch. Pferde leiden unter den verschiedensten Arten von Stress, sei es beim Transport, im Training, im Zuchtgeschehen, aufgrund kohlenhydratreicher Ernährung, mehrstündiger Fresspausen, oder schon einfach dadurch, dass sie in einem Stall eingesperrt sind, möglicherweise noch mit einem ihnen unangenehmen Nachbarn.

Kontinuierliche Arbeit in forcierter Gangart

In forcierter Bewegung wird die Verdauungstätigkeit gedrosselt und die Blutzufuhr zu den Verdauungsorganen abgesenkt, zudem wird in der Bewegung der Magen zusammengeschoben, sodass Magensaft aus dem tiefer gelegenen Drüsenteil, nach oben in den drüsenlosen Teil des Pferdemagens gelangt und dort auf eine schutzlose Schleimhaut trifft und Schaden anrichtet.

Physikalische Belastung

Zahnerkrankungen (Kaubeschwerden), gefrorenes ebenso wie zu heißes Futter oder stark verholztes Futter (Stroh, zu stengeliges Heu, Gerste) reizen die Magenschleimhaut.

Chemische Belastung

Sehr schnell entstehen Magengeschwüre durch die Aufnahme von Kunstdünger, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln und fehlgegorener Silage. Zu den Risikofaktoren zählen auch die übermäßige oder langfristige Gabe von nichtsteroidalen Antiphlogistika (Schmerzmitteln) sowie von Nahrungsergänzungsmitteln, welche die Magensäurebildung verstärken (z. B. Ingwer, Teufelskralle...).

Wie wirkt IWEST Magnoguard?

IWEST Magnoguard ist ein Produkt, dessen Wirkungsweise in erster Linie auf den Schutz der Schleimhäute und zugleich auf die Abheilung von Entzündungen bzw. Geschwüren abzielt. Die Magensäure selbst wird weder neutralisiert, noch unphysiologisch abgesenkt bzw. gar völlig blockiert. IWEST Magnoguard schützt durch die Bildung einer Gelschicht die empfindlichen Magenwände. Die Schleimschicht wird vom ß-Glucan und den enthaltenen Aminosäuren gebildet. ß-Glucan bildet aber nicht nur Schleim, sondern hat nachweislich (in Wundheilungsversuchen nach schwer heilenden Haut- und Schleimhautverletzungen wissenschaftlich nachgewiesen) eine positive Wirkung auf die Heilung von Schleimhautverletzungen und zudem noch eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem, was insbesondere bei Magengeschwüren (die sehr häufig bakteriell infiziert sind bzw. auch wegen einer bestehenden Infektionserkrankung entstehen können!) nicht unwichtig ist. Die enthaltenen Aminosäuren bilden gemeinsam mit dem ß-Glucan eine über viele Stunden stabile, schleimige Gelschicht und entwickeln zudem eine biologische Pufferwirkung im physiologischen Rahmen.

IWEST Magnoguard kann wegen seiner lang anhaltenden Haftung an der Magenwand auch nur einmal täglich gegeben werden, die Tagesmenge sollte aber im Idealfall auf die einzelnen Krippenfuttergaben verteilt gegeben werden, insbesondere bei akuten Geschwüren.

Auch wenn bekannt ist, dass IWEST Magnoguard innerhalb weniger Tage die Symptomatik von Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren weitgehend verschwinden lässt, das Beste, das Sie Ihrem Pferd angedeihen lassen können, ist die Ausschaltung der Ursachen für diese Erkrankungen.

IWEST Magnoguard hilft, die Kluft zwischen natürlicher Ernährung (16-20 Stunden am Tag Aufnahme rohfaserreicher Nahrung) und der speziell für Leistung unverzichtbaren Abweichung (Zugabe von Kohlenhydraten, um genügend Energie für Sport- und Rennpferde zu gewährleisten) zu schließen. Trainingsarbeit, zugeteilte Fü;tterungen, Aufstallung und auch Transporte sind ein notwendiges "Übel" im Leben dieser Pferde.

Zusammensetzung von IWEST Magnoguard

48% Getreideextrakt, Bananenflocken, Lecithin, Calciumcarbonat, Süßholzwurzel

Inhaltsstoffe von IWEST Magnoguard

Rohprotein 19,0%, Rohfett 11,0%, Rohfaser 2,6%, Rohasche 11,5%, Natrium unter 0,05%

Zusatzstoffe von IWEST Magnoguard je kg

Hydroxypropylmethylcellulose (E464) 20.000mg, Threonin aus L-Threonin (3c410) 84.000mg

Fütterungsempfehlung

100 - 200 g pro Tag bei 550 kg Körpergewicht, verteilt auf die Krippenfuttermahlzeiten

Darreichungsform

Pellets



Verpackungsgröße:1 kg/Dose; 3 kg/Eimer; 6 kg/Eimer; 10 kg/Eimer; 20 kg/Sack


Kurzinformationen
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64 Bewertungen
  • 5 von 5 Empfehlenswert

    Nachdem ich mehrere Medizinische und empfohlene Ergänzungsmittel gefüttert habe ist dies wohl das wirklich beste für meinen 19jahre alten Traber mit chron. Magengeschwür.
    Keine Probleme mehr mit aussortieren oder nicht ganz auffressen, eher im Gegenteil! Es scheint ihm sehr zu schmecken und innerhalb von kurzer Zeit war schon eine Besserung zu erkennen. Ich kann dieses Produkt und den Service nur empfehlen.

    ., 02.10.2018
  • 5 von 5 Mein Pferd hatte Magenprobleme

    Magnoguard hat sehr gut geholfen, meine Stute frisst wieder normal.

    ., 02.10.2018
  • 5 von 5 Super Qualität

    Das Produkt ist Spitze. Seit ich es füttere,ca. 1jahr , ist unser großer Brauner viel ruhiger und zufriedener geworden . Ganz großes Lob , das Produkt verdient auf jeden Fall 5***** Gruß Katrin Schüler

    ., 21.04.2018
  • 5 von 5 Perfekt

    Habe zwei ziemlich empfindliche Pferde, wobei beide unterschiedliche Symptome gezeigt haben. Beide sind in sich deutlich ruhiger und gelassener geworden, auch die Verdauung (Blähungen, dicker Bauch, etc.) sind viel besser geworden!
    Alles in allem bleibe ich bei Magnoguard!!

    ., 15.03.2018
  • 5 von 5 sehr zufrieden

    Das Produkt wird hier zu einem guten Preis angeboten und schnell geliefert. Es wird gerne gefressen und kann - im Vergleich zu anderen Magenmitteln - sparsam dosiert werden.

    ., 30.01.2018
  • 5 von 5 Tolles Produkt, super Onlineshop

    Das Produkt wurde bereits mehrfach gekauft. Super schneller Versand. Sehr gutes Produkt und sehr guter Shop. Weiter so!

    ., 23.11.2017
  • 5 von 5 Hilft super!

    Wurde zum Schutz des Verdauungstraktes während Medikamentengabe (Schmerzmittel/Entzündungshemmer) gekauft, die ja den Magen doch sehr belasten. Meine Stute frisst es gut mit ihrem Futter mit und zeigt keinerlei Beschwerden, trotz der teilweise leider vielen Medikamente die sie benötigt - hat seinen Zweck voll und ganz erfüllt!
    Lieferung prima, Produkt super! :-)

    ., 08.11.2017
  • 5 von 5 Magnoguard

    Ein super Produkt für das Wohlbefinden jeden Pferdes, auch, wenn es noch keine offensichtliche Probleme hat

    ., 29.09.2017
  • 5 von 5 Überzeugt

    Füttere es meiner koppenden Stute zur Vorbeugung....bei meinem Wallach, der seit Jahren Kotwasserprobleme hat und nichts langfristig half, habe ich es auch ausprobiert und das Kotwasser wurde um einiges weniger - eigentlich hat es nur noch bei extremen Wetterumschwüngen...

    ., 23.09.2017
  • 5 von 5 Magnotastisch

    Da unser Pony, aus schlechter Haltung kommt, und zu Magengeschwüre neigt, haben wir dieses Futter von einem Tipp, einer Frau, aus einem Tierarzt-Wartezimmer gekauft.
    Viele Futterarten verweigert unser Pflegefall, vor allem welches Bitter schmeckt, komisch riecht etc. . Aber Magnoguard nimmt sie sehr gerne zu ihrem Futter dazu. Dieses riecht nicht unangenehm, schmeckt wohltuend (selber probiert, also recht neutral :D) und staubt nicht zusehr.

    Sie schlägt auf das Futter sehr gut an und nimmt es immer mit Freuden entgegen, falls ihr mal wieder etwas schlechter geht.

    Ich empfehle es inzwischen selbst Freunden und Bekannten, falls ihre Ponys und oder Pferde auch zu Magenproblemen neigen. Den, den ich was empfohlen habe, waren auch hellauf begeistert und haben sogar nach wenigen Wochen eine deutliche Verbesserung gespürt!

    Daumen hoch - 5/5 Sterne

    ., 05.09.2017
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