Nervosität

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Nervosität

Nervosität und Stress bei Hunden

Hunde sind sensible Tiere und spiegeln durch ihr Verhalten ihr Umfeld wider. Neuheiten und Veränderungen können den Hund verunsichern und ängstlich werden lassen. Dabei zieht sich nicht jeder Hund zurück. Auch gesteigerte Aktivität und Hektik können Anzeichen für Unsicherheit sein.
Aber auch ungünstige Haltungsbedingungen, schlechte Erfahrungen und Stress können negative Auswirkungen auf das Tier haben.
Typische Situationen, die dem Hund Stress verursachen können sind zum Beispiel das alleine Bleiben, Auto fahren, Umzug (auch in den Urlaub) oder Veränderungen im familiären Umfeld (Geburt eines Babies oder Verlust eines Familienmitglieds). Aber auch Erkrankungen des Hundes, zum Beispiel Allergien oder Unverträglichkeiten, die einen starken Juckreiz auslösen, kommen als Auslöser für Nervosität und Stress in Frage.

Hilfe für Hunde bei Angst und Unruhe

Natürlich sollte immer versucht werden, den Auslöser so weit wie möglich abzustellen, also für genug Bewegung zu sorgen und den Hund vorsichtig an schwierige Situationen zu gewöhnen. Das Umfeld und die Haltungsbedingungen sollten kritisch überprüft werden. Bekommt der Hund genug Bewegung? Bei Arbeitsrassen stellt sich auch die Frage, ob der Hund genug Aufgaben findet, die ihn fordern und den Spiel- und Arbeitstrieb in geregelte Bahnen lenken.
Hat der Hund einen Platz an dem er sich zurückziehen und zur Ruhe kommen kann? Gehen alle Familienmitglieder (sowohl Menschen als auch andere Tiere) fair mit ihm um?
Eventuell hilft auch ein neutraler Blick von außen z.B. durch einen Hundetrainer, mögliche Einflussfaktoren auf das Verhalten des Hundes zu finden und neue Ideen für ein entspanntes Zusammenleben zu entwickeln.

Ergänzungsfuttermittel gegen Nervosität und Stress

Ein Ergänzungsfutter gegen Unruhe und Nervosität kann helfen, die Übergangszeit zu verkürzen und den Hund schneller wieder zur Ruhe kommen zu lassen. Bewährte Wirkstoffe und daher in vielen Produkten enthalten sind zum Beispiel Magnesium und Tryptophan. Das beides sind wichtige Bausteine für ein gut funktionierendes Nerven- und Hormonsystem und können helfen, das innere Gleichgewicht schneller wieder herzustellen.
Der Erfolg der Zufütterung zeigt sich oft schon nach drei bis fünf Tagen. Ist der Hund erst zur Ruhe gekommen, kann die Menge langsam reduziert werden um herauszufinden, ob er nur eine kurze Unterstützung benötigt oder ob es sich um eine längere Phase der Unruhe handelt.

Dabei sind die Produkte keine Wundermittel und auch keine Beruhigungspillen. Ein ängstlicher Hund wird nie ein Draufgänger werden. Ein Ergänzungsfutter kann ihm aber helfen, die Angst schneller zu überwinden und sich leichter an der souveränen Führung seines Herrchens oder Frauchens zu orientieren.

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